Fazit ist klimaneutral

Für viele unserer Auftrag­geber befassen wir uns mit einem der wichtigsten Thema unserer Zeit: mit der Klimakrise und ihren Folgen. Wir sehen in unserer kommunikativen Arbeit einen Sinn und die Möglichkeit, Aufklärung zu bieten – beispielsweise in der Wissen­schafts­kommunikation. Darüber hinaus möchten wir auch einen kleinen materiellen Beitrag leisten – im Sinne der von den Vereinten Nationen verabschiedeten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Daher ist unser Unter­nehmen und sind alle unsere Produkte seit diesem Jahr klimaneutral. Das bedeutet, dass wir die von uns verursachten Schadstoff­emissionen ausgleichen, indem wir ein anerkanntes und nach internationalen Maßstäben zertifiziertes Klimaschutz­projekt unterstützen: Wir finanzieren die Herstellung von Kochöfen für Gemeinden im Nyungwe Forest Nationalpark in Ruanda. Mithilfe dieser Öfen ist es den Bewohnerinnen und Bewohnern des Nationalparks möglich, ihren Alltag mit deutlich geringerem Holz­verbrauch zu bestreiten, da sie auf herkömmliche offene Feuer­stellen verzichten können. Aufgrund der geringeren Rauch­entwicklung wird zudem die Gesundheit geschont, insbesondere der Frauen und Kinder, die meist für das Feuermachen zuständig sind. Wir haben uns für ein Projekt in Afrika entschieden, weil wir – zum Beispiel für das Magazin Development & Cooperation – zahlreiche inhaltliche Berührungs­punkte mit diesem Kontinent haben und deshalb auch viele unserer Autoren dort leben.

Die Höhe unseres Beitrags wurde in Abhängigkeit von der Menge unserer Schadstoff­emissionen festgelegt. Dafür haben wir gemeinsam mit ClimatePartner in einem aufwendigen Verfahren die von uns verursachten Emissionen erfasst und unseren sogenannten Corporate Carbon Footprint errechnet: von Heiz- und Stromkosten über Mitarbeiter­anfahrten und Geschäfts­reisen bis hin zur Verpackung, Logistik und Entsorgung rund um unsere Printprodukte haben wir alles berücksichtigt.

Die Schadstoff­emissionen unserer eigenen Print-Produkte kompensieren wir immer direkt beim Druck. Darüber hinaus haben wir in den zurück­liegenden zwölf Monaten (zuzüglich einer Fehler­toleranz zu unseren Ungunsten) 129,9 Tonnen CO₂-Ausstoß verursacht. Das entspricht der Ver­schmutzung von mehr als 1.000 Flugreisen von Frankfurt nach Berlin – eine Strecke, die wir ohnehin nicht fliegen. Denn uns ist es nicht nur wichtig, ein Klimaschutz­projekt zu unterstützen, gleichzeitig möchten wir auch unsere Emissionen reduzieren. Für Geschäfts­reisen in Deutschland nutzen wir daher die Bahn. Wir ermöglichen unseren Mitarbeitenden mobiles Arbeiten, bieten ihnen Job-Tickets für den öffentlichen Personen­nahverkehr und zudem die Möglichkeit, ein Job-Rad zu ordern.